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Wandern am Rossbrand: dein Tag zwischen Gondel und Gipfelkreuz

Dein Wandertag am Rossbrand beginnt und endet in der Gondel. Dazwischen hast du so viel Zeit, wie dir die Papagenobahn lässt: Sie fährt von 9:00 bis 16:30 Uhr, und das nicht an jedem Tag. Hier erfährst du, wie du beim Wandern am Rossbrand in Filzmoos deinen Tag um diesen Fahrplan herum einteilst, von der Anreise über die passende Runde bis zur letzten Einkehr.

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Geschrieben am22.09.2026
Lesezeit5 Min.
Geschrieben vonAnja Promegger

01Wandern am Rossbrand: Der Tag hat einen Fahrplan

Die Papagenobahn bringt dich in sieben Minuten von der Talstation zur Bergstation auf rund 1.600 Metern. Von dort erreichst du die Wege, die Almen und das Gipfelkreuz des Wandergebiets. Im Sommer fährt die Bahn allerdings nur an ausgewählten Tagen: von Mitte Mai bis Mitte Oktober, meist am Dienstag, Donnerstag und Samstag, im Hochsommer auch am Sonntag. Die genauen Tage stehen auf der Seite Betriebszeiten. An diesen Tagen läuft sie von 9:00 bis 16:30 Uhr.

Leg deshalb zuerst den Tag fest und erst danach die Route. Welche Tage in der laufenden Saison markiert sind, zeigt dir der Kalender auf der Seite Betriebszeiten.

02Bis zur Talstation: Auto, Zug oder Wanderbus

Mit dem Auto nimmst du die Tauernautobahn A10 bis zur Ausfahrt Eben im Pongau, von dort sind es noch 7 km bis Filzmoos. Im Sommer parkst du auf dem Parkplatz Papagenobahn, er liegt direkt an der Talstation.

Ohne Auto fährst du mit dem Zug bis Eben im Pongau oder Radstadt. Der Bahnhof Eben im Pongau liegt 11 km von Filzmoos entfernt, Radstadt 18 km. Von dort geht es mit dem Postbus oder dem Taxi weiter.

Bist du schon in Filzmoos, gibt es im Sommer auch den Fidibus: Er fährt von Mai bis Oktober als Wanderbus, in der Hauptsaison von Juli bis September täglich, und mit der Filzmoos Sommer Card fährst du kostenlos mit. Haltestellen und Fahrzeiten findest du auf der Seite des Wanderbusses.

Kommen Kinder mit, hol dir an der Talstation gleich das Moorforscher-Handbuch. Oben am Moorpfad brauchen es die Kinder für die Rätsel, und wer am Ende das Lösungswort weiß, bekommt an der Kassa eine kleine Überraschung.

03Berg und Tal: das passende Ticket

Für einen Wandertag ist die Berg- und Talfahrt meist das richtige Ticket. Es gibt auch Einzelfahrten nur bergauf oder nur bergab, einen eigenen Tarif für Kinder und eine Hundekarte, wenn dein Hund mitkommt. Die aktuellen Preise findest du auf der Seite Tickets & Preise.

Schau vorher nach, ob deine Fahrt schon in einer Gästekarte enthalten ist. Wohnst du bei einem teilnehmenden Filzmooser Gastgeber, ist mit der Filzmoos Sommer Card pro Betriebstag eine Berg- und Talfahrt inklusive. Die SalzburgerLand Card enthält eine einmalige Berg- und Talfahrt. Und mit dem Familien-Bonus fährt das dritte und jedes weitere Kind der Jahrgänge 2011 und jünger kostenlos mit.

Kommst du mit 20 Personen oder mehr, gilt der Gruppentarif, und pro 20 Personen gibt es einen Freiplatz. Wie so ein Tag für eine große Runde aussieht, liest du im Artikel zum Gruppenausflug nach Filzmoos. Auch dein Rad nimmt die Gondel mit, dafür gibt es den Biketransport. Alles Weitere zeigt der Artikel über das Mountainbiken in Filzmoos.

04Panoramaweg, Moorpfad oder Bilderbuchrunde?

Von der Bergstation aus erreichst du Wanderwege und Steige, für den ersten Tag kommen aber vor allem drei Wege infrage, die direkt dort beginnen. Welcher passt, hängt davon ab, wer mit dir geht.

Der Panoramaweg führt in rund 90 Minuten hinauf zum Gipfelkreuz auf 1.768 Metern. Er ist kinderwagentauglich, also deine Wahl, wenn ein Kinderwagen mitkommt. Unterwegs gibt die Panoramakurve den Blick auf die Bischofsmütze frei, oben am Gipfelkreuz reicht der Blick über rund 150 Gipfel. Was du wo siehst, zeigt dir die Seite zum Panoramaweg.

Der Moorpfad bleibt im Hochmoor rund um die Bergstation: elf Erlebnisstationen in rund 90 Minuten, und mit dem Handbuch aus dem Tal wird er zur Rätselrunde. Die Bilderbuchrunde ist mit rund 30 Minuten die kürzeste. Sie führt zu sieben Stationen mit Stempeln, ist für Kinder von vier bis sieben Jahren gedacht und endet am Spielplatz direkt unterhalb der Schörgialm. Beide Wege sind nicht kinderwagentauglich, ein Baby trägst du hier besser in der Trage.

Wie du mit Kindern einen ganzen Tag daraus machst, steht in unserem Artikel über das Wandern mit Kindern in Filzmoos.

05Einkehren mit Blick auf die Uhr

Sieben Almen, Hütten und Jausenstationen liegen rund um das Wandergebiet. Für einen Tag mit der Gondel sind zwei davon besonders praktisch: Die Schörgialm steht gleich an der Bergstation, die Radstädter Hütte direkt beim Gipfelkreuz, also am Ende des Panoramawegs.

Die Schörgialm hat dienstags, donnerstags und samstags von 9:00 bis 16:30 Uhr geöffnet, also an jedem Wochentag, an dem die Gondel die ganze Saison über fährt. Am Sonntag hat sie nur von Juli bis September offen: Fährst du im Mai oder Juni an einem Sonntag hinauf, plane deine Einkehr anderswo oder pack eine Jause ein. Die Radstädter Hütte hat täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, die Küche schließt um 16:00 Uhr.

Moosalm und Steinalm liegen tiefer, auf rund 1.330 Metern, und haben an allen Gondeltagen geöffnet. Ab der Bergstation gehst du zu jeder der beiden rund 50 Minuten, und für den Rückweg zur Gondel rechnest du mit derselben Zeit. Die Karhütte erreichst du in rund einer Stunde über den Höhenwanderweg, und ebenso lang gehst du zurück. Sie öffnet nur bei trockenem Wetter. Die genauen Zeiten aller Almen stehen auf ihren Seiten.

1.600 m1.330 m1.334 m1.720 m1.768 m

06Regen, Webcam und die Wahl des Ziels

Ein grauer Morgen ist noch kein Grund, den Wandertag abzusagen: Die Papagenobahn fährt auch bei Regen. Eingeschränkt oder eingestellt werden kann der Betrieb, wenn Sturm, Gewitter oder starker Schneefall es aus Sicherheitsgründen verlangen. Schau deshalb am Vorabend auf die Wetterseite: Sie zeigt die Vorhersage für die nächsten sieben Tage, mit Niederschlagsrisiko und Werten für 6:00, 9:00, 12:00, 15:00 und 18:00 Uhr. Am Morgen siehst du über die Webcam an der Bergstation, wie es oben gerade aussieht.

An einem nassen Tag wählst du auch das Ziel nach dem Wetter. Die Karhütte öffnet nur, wenn es trocken ist, und die Radstädter Hütte kann bei extremem Schlechtwetter kurzfristig Ruhetag haben. Die Steinalm dagegen ist bei jedem Wetter gut zu erreichen.

Auf der Wanderkarte sind Wanderwege und Steige getrennt eingezeichnet. Ist der Boden nass, bleibst du besser auf den Wanderwegen. Und egal, wie der Tag verläuft: Um 16:30 Uhr endet der Betrieb der Gondel. Wer diese Uhrzeit im Kopf behält, hat den Tag in der Hand.

Häufige Fragen

Wie lange fährt man mit der Gondel auf den Rossbrand?

Mit der Papagenobahn bist du in sieben Minuten an der Bergstation auf rund 1.600 Metern. Dort beginnen Panoramaweg, Moorpfad und Bilderbuchrunde, und gleich daneben steht die Schörgialm.

Ist die Papagenobahn in der Filzmoos Sommer Card enthalten?

Ja. Wohnst du bei einem teilnehmenden Filzmooser Gastgeber, ist mit der Sommer Card pro Betriebstag eine Berg- und Talfahrt inklusive. Auch die SalzburgerLand Card enthält eine einmalige Berg- und Talfahrt.

Wie lange geht man zum Gipfelkreuz am Rossbrand?

Von der Bergstation der Papagenobahn gehst du auf dem Panoramaweg rund 90 Minuten bis zum Gipfelkreuz auf 1.768 Metern. Zurück zur Gondel rechnest du mit derselben Zeit, und direkt am Gipfelkreuz steht die Radstädter Hütte.

Fährt die Papagenobahn auch bei Regen?

Ja, Regen allein stoppt die Papagenobahn nicht. Bei Sturm, Gewitter oder starkem Schneefall kann der Betrieb aus Sicherheitsgründen eingeschränkt oder eingestellt werden. Wie es oben aussieht, zeigt dir am Morgen die Webcam an der Bergstation.

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